Interview mit Fabian Fischer und Lea Reitz von nexoma

Der priint:day bietet Gelegenheit sich auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und Partner wiederzusehen. Da wir unter den gegebenen Umständen leider den priint:day verschieben mussten, haben wir den Gedanken des Wiedersehens zum Vorbild genommen, um mit unseren Sponsoren über die vergangenen Wochen zu sprechen:

Was hat sich geändert seit COVID19? Welche Erfahrungen konnten gesammelt werden? Wie sieht es mit Liveveranstaltungen, wie dem priint:day, aus – Hat das noch Zukunft?

Von unserem Partner nexoma haben sich Fabian Fischer, Sales & Business Development und Lea Reitz, Marketing, für ein Interview bereiterklärt und uns (virtuell) einen Einblick in das Unternehmen und die gewonnenen Erfahrungen gegeben.

Danke, dass ihr euch Zeit genommen habt für das Interview. Was wir uns seit eurem Video im April gefragt haben: Was macht euch zu einem „verrückten Haufen“, wie ihr es im Video beschrieben habt?

Dem Sauerländer wird nachgesagt, dass er eher bodenständig und zurückhaltend gegenüber Neuem ist – also eher der stille Beobachter.

Bei uns sieht das anders aus: Vor Corona konnte man bei uns während der Arbeit durchs Büro gehen und es wurde bzw. wird immer irgendwo gelacht oder auch mal Scherze übereinander gemacht. In unseren täglichen „Good morning nexoma”- Calls wird auch über wirklich alles gesprochen: Über Businessthemen, aber auch privatere Themen werden angesprochen, um auch das persönliche Miteinander zu stärken. Hier ein kleiner Einblick: [Geburtstag bei nexoma].

Zusammengefasst kann man dabei durchaus zu dem Ergebnis kommen: Was ein verrückter Haufen.

Wenn wir schon über „verrückt“ und dort auch über die Gemeinschaft reden: Am Anfang von COVID19 habt ihr doch ein „Willkommen in der Isolation“-Paket bekommen. Was genau hatte es damit auf sich?

Das passt zu dem Thema „verrückter Haufen“: Wir haben alle im Homeoffice gearbeitet, wie viele Unternehmen. Unser Chef, Guido Sauerland, hat sich da eine nette Kleinigkeit überlegt: Jeder Mitarbeiter hat ein Paket nach Hause geschickt bekommen, als Dank für die Arbeit und „das Stellung halten“. [Hier ein Blick ins Paket]

Die Geste war eine sehr tolle Idee unseres Chefs: Das zeigt das entgegengebrachte Vertrauen, gerade in der Corona-Zeit.

Hat sich denn in der Zusammenarbeit im Team etwas geändert?

Grundsätzlich nichts Einschneidendes, denn wir mussten z.B. keine zusätzlichen Laptops anschaffen, damit das Homeoffice möglich wird.

Allerdings haben wir einige Erfahrungen sammeln können: Wir haben mehr Termine für normale Absprachen planen müssen, wodurch der Terminkalender viel voller wurde. Bei den Videokonferenzen war es trotz der Kamera schwer „Zwischen-den-Zeilen“ zu lesen. In den Gesprächen vor Ort ist dies um einiges einfacher und besonders in der Projektarbeit von Relevanz.

Daher geht die digitale Projektarbeit im Moment ein wenig zurück, denn die Mitarbeiter kehren unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen und einem Belegungsplan zurück ins Büro, um sich besser austauschen zu können.

Nach den letzten Wochen ist nämlich die Wertschätzung des persönlichen Kontaktes zu den Kollegen, der im Homeoffice fehlt, wieder gestiegen und der Mittelweg zwischen flexiblem Homeoffice und Bürozeiten hat sich eingespielt.

Wie wir gesehen haben, habt ihr inzwischen das erste Live-Event, die PROKOM, unter Corona-Bedingungen als Aussteller besucht. Wie waren eure Erfahrungen wieder außerhalb der eigenen Organisation auf einer Messe Kontakte zu knüpfen?

Es war mal wieder schön Kunden und Messebesucher face-to-face zu sehen und sich nicht digital verabreden zu müssen. Das ungezwungene Miteinander und sich physisch, natürlich mit Abstand, zu unterhalten, war großartig. Der Austausch in der Branche, ohne die fixen Projekte dahinter, ist in den letzten Wochen definitiv zu kurz gekommen.

Der Austausch bzw. das Networking ist einer der Gründe warum wir den priint:day verschoben haben. Bis Juni 2021 werden wir schauen, wie wir das Netzwerken und die Vorträge unter den aktuellen Bedingungen umsetzen können. Schließlich soll der Austausch in der Branche nicht zu kurz kommen.

Personell gab es bei euch auch Zuwachs, richtig?

Ja genau – Unter Corona ist im Marketing nun auch Lea hinzugekommen. Für alle Beteiligten war dabei der Prozess des on-Boarding und der Einarbeitung spannend. Unter Corona konnte Beides nämlich nur rein digital erfolgen und das war sowohl für uns im Unternehmen eine Umstellung als auch eine völlig neue Situation für Lea.

[Fortsetzung folgt]

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Nina Wagemeyer

Nina Wagemeyer

Nina Wagemeyer studierte an der Universität Duisburg-Essen Politikwissenschaften und ist inzwischen Mitglied des Marketingteams. Bei WERK II/priint Group verwaltet sie die Social Media-Kanäle, bereitet gemeinsam im Team verschiedene Event- und Messeauftritte und Marketing-Kampagnen vor.